Die 4. Arkade thematisiert den MACHTANSPRUCH als religiöse und weltliche Anmaßung: Eroberung und Feindabwehr als kollektive oder individuelle Anstrengung hat neben roher Gewalt auch eine spirituelle Komponente. Ferner wird gezeigt, wie sich Eliten zur Legitimation ihrer Herrschaft religiöser Symbole bedienen und welche Umformung die künstlerischen "codes" dadurch erfahren.

Im Spannungsfeld zwischen Abwehr und Repräsentation ist auch der Schwerpunkt "Amulett- und Schmuckwesen" angesiedelt, wobei die Gewichtung zugunsten von islamischen Volks- und Nomadenschmuck in dessen apotropäischem Charakter begründet liegt.