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Die
3. Arkade rückt die sinnstiftenden Botschaften religiöser
Kunst ins Blickfeld und zeigt, auf welchen Ebenen der BEDEUTUNGSTRANSFER
erfolgt: "Symbol", "Schrift", "Gleichnis",
"Andachtsbild" lauten nur einige Stichworte. Das alte
magische Element erscheint hier bereits theologisch überbaut,
dogmatisiert und in Mystik verwandelt: Die Natursichtigkeit ist
längst verschwunden, also muß veranschaulicht und gelehrt
werden.
Die
Exponate entstammen liturgischen Zusammenhängen oder dienen
der Glaubensverbreitung. Auch Nebenfiguren wie Adoranten, Mönche,
Bodhisattvas treten ins Bild und machen die allmähliche Enttabuisierung
der Menschendarstellung bewußt. - Den Focus bilden zoomorphe
Ritualgefäße, von denen einige schon eine "aufgeklärte"
Auffassung verraten und den Siegeszug der Dekorativen Künste
ankündigen.
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