Die 2. Arkade führt einige Grundmuster religiöser Orientierung vor. Skizziert wird die MYTHISCHE MATRIX früher Hochkulturen und großer Glaubenssysteme: Götterbilder unterschiedlicher Herkunft sind in Beziehung zueinander gesetzt und offenbaren phänomenale Analogien und ikonographische Zusammenhänge.

Ein Schwerpunkt ist dem Bildnis des Buddha als einem wichtigen Durchbruch zum Menschenbild gewidmet. Wenn die Beispiele aus dem buddhistischen Formenkreis überwiegen, so hat dies noch einen zweiten Grund: die Bedeutung seiner Repertoires für die Kunstentwicklung Asiens und Europas. Eine weitere Akzentuierung gilt dem Tierbild als Bedeutungsträger in Mythos und Religion.